CDU Dresden



Die sächsische Sozial- und Gesundheitsministerin Helma Orosz trat im Sommer 2008 als Kandidatin der CDU zur Oberbürgermeisterwahl der Stadt Dresden an. Nachdem ihr Amtsvorgänger aufgrund eines politischen Skandals suspendiert worden war, bestand die Aufgabe darin, Helma Orosz als die einzige Politikerin zu inszenieren, die einen echten Neuanfang in der Kommunalpolitik bewirken konnte.

 

"Ein neues Kapitel Dresden" war die Antwort: Unter diesem Claim entwickelte Johanssen + Kretschmer eine Kampagne, die den Dresdnern konkrete Bilder und Perspektiven der Kandidatin für die Zukunft ihrer Stadt vermittelte. In einem Profilworkshop wurden biografische Elemente, politische Ziele und persönliche Eigenschaften von Helma Orosz herausgearbeitet, die die Kampagne mit den persönlichen Stärken der Kandidatin aufluden. Auch die gestalterische Leitidee baute auf Personalisierung und Neuanfang: Helma Orosz visualisierte ihre Visionen für „Ein neues Kapitel Dresden“ mit Skizzen im Stadtbild.

 

 

Im Vorwahlkampf sorgte  J + K mit der parteiübergreifenden Unterstützerinitiative „Dresdner Stimmen für Orosz“ für eine breite Bekanntheit der Bewerberin. In der begleitenden Wahlkampagne wurden zunächst die Themen der Kampagne kommuniziert. Anschließend wurde die Kandidatin in den Mittelpunkt gestellt und die Kampagne auf die Person zugespitzt. Für den zweiten Wahlgang wurde eine auf das wesentliche reduzierte Kernbotschaft entwickelt: „Es geht um Dresden“.

 

Die Kampagne war erfolgreich: Von Beginn an lag Helma Orosz in den Umfragen klar vor der Konkurrenz. Mit 48 Prozent wurde ein Sensationssieg im ersten Wahlgang gegen sieben weitere Kandidaten knapp verfehlt. Mit 64 Prozent der Stimmen und einem weiteren Wählerzuwachs bei der Stichwahl endete die Kampagne erfolgreich. Das Motiv „Ein neue Kapitel für Dresden“ wurde häufig in den Medien aufgegriffen. Die Kampagne wurde so zum Stadtgespräch.

 

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