Das MoMA in Berlin
Von Manhattan an den Potsdamer Platz: Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) gastierte vom 20. Februar bis zum 19. September 2004 in der Berliner Neuen Nationalgalerie. Eine Ausstellung von dieser Qualität besuchen üblicherweise rund 300.000 bis 400.000 Kunstinteressierte – zu wenig, um die Investitionen für den Aufenthalt des MoMA zu refinanzieren. In Kooperation mit der Berliner Corporate Identity Agentur MetaDesign AG übernahm Johanssen + Kretschmer die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts, das aus einer gut besuchten Ausstellung den Besuchermagneten Deutschlands im Jahr 2004 machte.
Das Kommunikationskonzept positionierte „Das MoMA in Berlin“ in mehreren Phasen als ein einzigartiges Großereignis in Europa. Das MoMA entfaltete eine Sogwirkung, der sich keiner entziehen konnte. „MoMA – me too!“ wurde zum Credo für das Jahr 2004.
Das geheimnisvolle „MoMA“ machte Anfang Januar 2004 mit dem aufsehenerregenden Plakat „Das MoMA ist der Star!“ ganz Berlin neugierig. Das auffällige Gestaltungskonzept von MetaDesign sorgte für Debatten in der deutschen Kunst- und Kulturszene und wurde gerne kopiert.
Anfang Juli 2004, also zwei Monate vor dem Ende der Ausstellung, waren bereits 700.000 Besucher in die Kunstschau geströmt, am Ende waren es 1,1 Millionen. Zwei Drittel von ihnen kamen von außerhalb. Das MoMA war zum unangefochtenen Star des Sommers 2004 geworden.
Mehr lesen Sie hier (PDF zum Download).