J + K Blickpunkt 2005



Monatsthema November / Dezember 2005

21.11.2005

Erlebnisreich kommunizieren. Eventmarketing in der strategischen Kommunikation

Events als erlebnisorientierte Form der Kommunikation sind populärer denn je. Egal, ob ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird oder ein gesellschaftliches Ereignis von nationaler und internationaler Bedeutung stattfindet, Veranstaltungen ziehen die Blicke der Medien und Meinungsmacher, aber auch der breiten Bevölkerung auf sich. Sogar singuläre und regelmäßige Ereignisse im jährlichen Veranstaltungskalender, wie die Frankfurter Buchmesse, der Weltjugendtag oder die Fußball WM, werden heute zur erlebnisorientierten Ansprache des Publikums genutzt. Im Rahmen der Unternehmens­kommunikation, aber auch der politischen Kommunikation, gelten Events als inszenierte Ereignisse, die im Hinblick auf Unternehmen, Marken oder Politik das Ziel verfolgen, Erlebnisse zu vermitteln und Emotionen auszulösen. Events eignen sich aber nicht nur zum Brandbuilding, zur Imageentwicklung und Kundenbindung durch Emotionen. Auch wenn es darum geht, Veränderungsprozesse zu kommunizieren und eine Stimmung für Wandel und Reformen zu erzeugen, ergänzt das Eventmarketing den klassischen Kanon der Kommunikation aus PR, Werbung und Direktmarketing.

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Monatsthema Oktober 2005

04.10.2005

Krisen sind Kommunikationsfehler. Sind sie immer Fehler der Kommunikation?

Keine Woche ohne neuen Vorfall an der Skandalfront. Wenige Tage nach dem Rücktritt von Volkswagen-Vorstand Peter Hartz folgt ihm wegen des Vorwurfs der Untreue und Bestechlichkeit der Infinion-Vorstand Andreas von Zitzewitz. Wie bei Volkswagen haben auch hier Medien den Fall ausgelöst. Parallel tauchen täglich neue Enthüllungen zum Thema Schleichwerbung bei der ARD auf. Und wie lange liegt eigentlich der DFB-Wettskandal zurück? Erinnern wir uns noch an die Gehaltsaffären bestimmter Politiker? Die Öffentlichkeit vergisst schnell, selbst die Medien kommen kaum noch mit.

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Monatsthema September 2005

05.09.2005

Der Kandidat als Marke

Wenn es in den Wahlkämpfen der vergangenen Jahre ein geflügeltes Wort gab, dann war es der Begriff „Personalisierung“. Kaum eine Talkshow und kaum ein Kommentar kamen ohne den Verweis auf die zunehmende Personalisierung von Wahlkämpfen aus. Einhellig wird dabei die Meinung vertreten, es handle sich dabei um einen Trend, der politische Inhalte zu Gunsten von charismatischen Spitzenkandidaten in die hinteren Reihen der politischen Auseinandersetzung verbannt. Doch handelt es sich bei der Zuspitzung von Kampagnen auf eine Person wirklich um ein neues Phänomen? Was war mit Politikern wie Willy Brandt oder Franz-Josef Strauss? Wenn der Kandidat das hergab, folgten Wahlkämpfe schon lange der Tendenz, ihn in den Vordergrund der Kampagne zu stellen.

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Monatsthema August 2005

02.08.2005

Strategische Allianzen - Effektivere Lobbyarbeit für Verbände und Unternehmen durch "Coalition Building"

Getrennt marschieren, vereint schlagen" - mit diesem Motto hatte bereits der preußische General Helmuth von Moltke 1866 die Österreicher bei Königgrätz besiegt. Dieses Prinzip beschreibt auch eine wissenschaftlich bislang wenig beachtete Form der Politikkommunikation, nämlich das Schmieden Strategischer Allianzen zum Zwecke einer gemeinsamen und durchsetzungsstarken Lobbyarbeit. Genau dies ist das Thema einer Diplomarbeit am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin gewesen, die in Zusammenarbeit mit Johanssen & Kretschmer entstand und im August in der Reihe J+K Wissen im poli-c Verlag veröffentlicht wird.

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Monatsthema Juli 2005

04.07.2005

Ministerium sucht Agentur

Mit dem Umzug von Bundesregierung und Bundestag im Jahre 1999 erwarteten viele Experten einen Boom der politischen Kommunikationsberatung. Die hochfliegenden Businesspläne vieler Agenturen und Berater sind gescheitert, die Erwartungen auf ein Normalmaß zurechtgestutzt worden. Dennoch lässt sich ein Professionalisierungsschub erkennen. Welche Gründe für diese Entwicklung gibt es? Dies war eine der Leitfragen für eine Studie, die an der Uni Augsburg in Zusammenarbeit mit Johanssen + Kretschmer entstand und in diesen Tagen veröffentlicht wird. Die explorative Studie zum Thema „Politikberatungsagenturen in Deutschland“ blickt erstmals kritisch hinter die Kulissen der Beratung ministerieller Kunden.

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Monatsthema Juni 2005

01.06.2005

Regierungskommunikation

Der Begriff der Regierungskommunikation bezeichnet die Techniken und Inhalte vermittelter Informationen, die von einer politischen Entscheidungsinstitution (Exekutive) sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis eingesetzt werden. Regierungskommunikation teilt sich in Informationspolitik (Unterrichtung der Öffentlichkeit über politische Projekte) und Öffentlichkeitsarbeit auf. Regierungskommunikation lässt sich zudem von verwandten Bereichen wie der Parlaments- und Parteikommunikation abgrenzen.

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Monatsthema Mai 2005

02.05.2005

Unternehmenskommunikation

"Die Unternehmenskommunikation ist für den Erfolg des Unternehmens entscheidend" - diesem Satz stimmten laut einer von Capital 2002 herausgegebenen Studie 93 Prozent der befragten Entscheider aus 143 deutschen Unternehmen zu. Und bei der Frage nach den wichtigen oder sehr wichtigen Tätigkeitsfeldern der Unternehmenskommunikation rangiert mit 89 Prozent der Angaben Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations an erster Stelle.

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Monatsthema April 2005

05.04.2005

Spontan statt systematisch: Krisenprävention in der Politik

Bestechung, Bonusmeilen, Spendenaffären. Krisensituationen gehören in der Politik nahezu zum Alltag. Die Krisenkommunikation politischer Parteien aber ist in vielen Fällen alles andere als professionell und verstärkt die Wirkung von Krisen häufig sogar noch. Diese chaotische Außenwirkung lässt sich ganz offensichtlich damit begründen, dass die Parteien über so gut wie keine stabilen Instrumente in Sachen Krisenprävention verfügen.

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Monatsthema März 2005

01.03.2005

Die Deutsche Bank und ihre gesellschaftliche Verantwortung

Die Deutsche Bank stellt sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung mit vielen Projekten, Spenden und Sponsorships im kulturellen und sozialen Bereich. Pro Jahr lässt sie sich dieses Engagement rund 67 Millionen Euro kosten. Jedoch: Die damit verbundenen Chancen zur Imagestärkung und zum Imageaufbau werden regelmäßig durch grobe handwerkliche Fehler in der Kommunikation verspielt.

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Monatsthema Februar 2005

01.02.2005

Kleines Budget mit großer Wirkung - Kommunikationsstrategien für kleine und mittlere Unternehmen

Die Anforderungen an die Kommunikation von Unternehmen steigen stetig: Sie müssen in zunehmenden Maße mit einer anspruchsvollen und kritischen Öffentlichkeit kommunizieren, ihre Leistungen und Ziele erklären und auf Wünsche und Erwartungen ihrer Anspruchsgruppen eingehen. Parallel dazu wird der Wettbewerb immer schärfer: Die Austauschbarkeit von Produkten, die Schnelllebigkeit und Sättigung der Märkte sowie die Globalisierung stellen immense Herausforderungen dar. Welche Kommunikationsstrategien gibt es unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, auch mit niedrigem Budget ihre Zielgruppen zu erreichen?

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Monatsthema Januar 2005

03.01.2005

Journalismus im Spiegel der Krisenkommunikation

Als im Sommer 2004 ein medialer Sturm der Entrüstung über die Bundesregierung bzw. das zuständige Bundesministerium hereinbrach, weil die sogenannten Hartz IV-Reformen angeblich zu neuer sozialer Armut in Deutschland beitragen, da erschrak das politisch informierte Berlin. Die stark medial getragene Diskussion fand vor dem Hintergrund zahlreicher fehlerhafter Medienberichte statt. Die Mehrzahl dieser Berichte arbeitete mit falschen Sachinformationen. Fehler schlichen sich im ersten Bericht ein und wurden auf dem Wege des kollegialen "Abschreibens" multipliziert. Dies war mehr als ein Indiz für eine Entwicklung der letzten Jahre, die Krisenexperten bereits seit längerem beschäftigt.

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