J + K Blickpunkt 2007



J + K Blickpunkt November 2007

01.11.2007

PR als Anwalt im Meinungsstreit. Eine Gerichtsrede

Die Gerichte der Antike waren Volksgerichte. Laienrichter, die über ein Losverfahren ins Amt kamen, entschieden über Wohl und Wehe des Angeklagten. Diese Situation erzwang es, dass Ankläger und Verteidiger über rhetorische Geschicklichkeit verfügen mussten, um das Publikum zu beeindrucken und zu überzeugen.

mehr

J + K Blickpunkt September 2007

03.09.2007

Medien als Unternehmen: Journalismus in der Dualität zwischen Unabhängigkeit und Hierachien

Die Medienunternehmen in Deutschland befinden sich gerade im Umbruch. In mehrfacher Hinsicht. Zum ersten verändert sich das Produkt. Zum zweiten stehen wir am Beginn eines sich völlig verändernden Wettbewerbs im Markt. Zum dritten haben Investoren gegenüber privaten Medienunternehmen inzwischen Rendite-Erwartungen, die man bislang im Mediensektor nicht kannte. Und zu guter Letzt forcieren alle drei genannten Punkte die Selbstverständnisdebatte über die Zukunft des Journalismus in Deutschland. Nicht erst mit dem Fall Flaskamp ist deutlich geworden, wie fließend im Einzelfall die Grenzen zwischen dem Medienunternehmen und dem Medium sein können.

mehr

J + K Blickpunkt Juli/August 2007

02.07.2007

Die soziale Dimension der Globalisierung als Herausforderung für Politik und Unternehmen. Frischer Wind in der CSR-Debatte – Deutschland bewegt sich

Der CSR-Bericht des EU-Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (Howitt-Bericht) und der darauf folgende Entschluß des Europäischen Parlamentes (EP) vom 13. März 2007 haben frischen Wind in die Diskussion gebracht. Auch die Abschlusserklärung der G8-Gipfelerklärung soll die Grundsätze der sozialen Verantwortung von Unternehmen stärken und gute Unternehmensführung fördern. Das CSR-Rad lässt sich nicht mehr zurück drehen.

mehr

J + K Blickpunkt Juni 2007

02.06.2007

Reformkommunikation

Die hektische Diskussion um "Reformkommunikation" hat sich mit Beginn der Großen Koalition beruhigt, dennoch ist die Debatte nicht vorbei. In der Fachwelt ist die Frage, wie Reformen am Besten kommuniziert werden können, immer noch umstritten. Die Autoren haben drei Thesen entwickelt, die sie zu diesem Diskurs beisteuern wollen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist dabei die Erkenntnis, dass Reformen in Deutschland häufig nach dem Hauruck-Prinzip durchgesetzt werden. Maßnahmen, die für den einzelnen Bürger teilweise tief greifende Veränderungen bedeuten, werden scheinbar über Nacht beschlossen, die Menschen vor vollendete Tatsachen gestellt.

mehr

J + K Blickpunkt Mai 2007

02.05.2007

Issues Management als Instrument politischer Kommunikation: Kommunikative Rahmenbedingungen

Seit Beginn der 1990er Jahre ist das Interesse am Issues Management in Deutschland konstant gestiegen. Die Zahl der Publikationen, Tagungen und Fortbildungsangebote ist groß. Fachartikel über umfassendes Issues Management zeigen: Issues Management hat auch in Deutschland bereits weite Verbreitung gefunden.

mehr

J + K Blickpunkt April 2007

02.04.2007

Corporate Identity

Unschärfen der Unternehmenspersönlichkeit und Inkonsistenzen in deren Darstellung gegenüber verschiedenen Teilöffentlichkeiten führen in der öffentlichen Wahrnehmung rasch zu Widersprüchen und Irritationen, die langfristig in einem Vertrauensverlust resultieren können. Dabei ist gerade in unsicheren Zeiten Vertrauen eine der wichtigsten Ressourcen für Unternehmen und andere Organisationen. Vertrauen entsteht durch konsistentes Handeln, Kommunizieren und Vermitteln von Inhalten und Emotionen. Insbesondere die Globalisierungstendenzen der letzten Jahre sowie der zunehmende Veränderungsdruck auf die industrialisierten Gesellschaften haben ein wachsendes Bewusstsein für die Wahrnehmung von Unternehmen erzeugt.

mehr

J + K Blickpunkt März 2007

01.03.2007

Die Bedeutung des Web 2.0 für Wahlkampagnen

Barack Obama und Hillary Clinton kündigen ihr Bemühen um die Präsidentschaftskandidatur via Videoclip an, die Bundeskanzlerin erscheint freitäglich als Video-Podcast auf dem Computer-Bildschirm, und die französische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal lässt ihr Wahlprogramm von 135.000 Franzosen auf einer Online-Plattform entwickeln.

mehr

Monatsthema Februar 2007

06.02.2007

Bausteine für die erfolgreiche Kommunikation: Dezentrale Kommunikation mit zentraler Unterstützung

Ob Branchenverband, Konzern mit weit verzweigten Standorten oder politische Partei – immer wieder stehen Unternehmen, Verbände oder andere Institutionen vor der Herausforderung, gemeinsame Kommunikationsstrategien in die Fläche zu tragen. Sie stoßen dabei an Grenzen zentral organisierter Kommunikation und müssen neue Wege finden, ihre Ziele zu erreichen.

mehr

Monatsthema Januar 2007

08.01.2007

Kommunikation als Erfolgsfaktor braucht klare Befugnisse

Die Welt befindet sich im ständigen Wandel und fortlaufend ändern sich damit auch die Bedingungen, unter denen Kommunikation stattfindet. Mit dem Satz "Information ist alles und alles ist Information" kennzeichnet Ralf Dahrendorf die zentrale Bedeutung der Kommunikation für Individuen und gesellschaftliche Gruppen in der globalisierten Welt. Die Medien, deren rasante Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, prägen zunehmend das Bild der Gesellschaft und bilden sie ab. „Wer nicht in den Medien ist, existiert nicht“ lautet ein Schlagwort. Unternehmen, mehr aber noch die gesellschaftlichen Gruppen sind dafür das beste Beispiel. Könnten oder würden etwa eine Partei oder eine NGO wie Greenpeace nicht kommunizieren, würde es sie nicht geben.

mehr