Unternehmensmeldungen

Strategisches Stakeholdermanagement: Erfolgsfaktor in unsicheren Zeiten

Die schlagartige Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus stellt die Wirtschaft aktuell auf eine harte Probe. Umsatzverluste, Laden- und Werksschließungen sowie durchbrochene Lieferketten befeuern Unsicherheiten branchenübergreifend weiter. Hier bedarf es individueller und situativ unterschiedlicher Lösungsansätze, um die Verlustkurve abzuflachen und den Erfolg von Unternehmen über die Krise hinaus nachhaltig zu sichern. Denn die derzeitige Situation um COVID-19 zeigt bislang auch die Grenzen für ein erfolgreiches Krisen- und Stakeholdermanagement auf. Wie Unternehmen nach der Krise dastehen werden, wird stark davon abhängen, wie sie jetzt kommunizieren und mit ihrer Belegschaft sowie anderen betroffenen Stakeholder-Gruppen umgehen.

Stakeholder können Krisen entscheiden

Sehr oft werden Krisen in Unternehmen nicht von kommunikativen Fragestellungen dominiert. Die Sicht der Juristen oder auch der Techniker bestimmt die Betrachtungsweise. Die Sorge, durch eine offene oder auch selbstkritische Kommunikationspolitik die eigene Position zu schwächen, ist allgegenwärtig. Gerade in solch einer Krise sollte aber nach der materiellen Sicherung des Unternehmens – von Liquidität und Umsätzen zu Aufträgen und Lieferketten – die Sicherung des eigenen Beziehungskapitals höchste Beachtung finden. Der Erhalt der Marke und der Reputation sind entscheidend für einen nachhaltigen Fortbestand. Stakeholdermanagement in Zeiten von Corona steht daher immer vor der Herausforderung, eine möglicherweise existenzielle Krise nicht zu kaschieren und dennoch eine Perspektive für eine erfolgreiche Fortführung des Geschäfts aufzuzeigen. Eine fehlerhafte oder auch nur widersprüchliche Kommunikation kann weitreichende Folgen haben.

Krisen erfordern eine Kommunikation, die Verständnis für die eigenen Entscheidungen weckt und um die Loyalität der Kundschaft und Mitarbeitenden ringt. Die aktuelle Krise macht interne und externe Stakeholder zu echten Mit-Entscheidern über die Zukunft des Unternehmens. Es geht daher um ein kluges Zusammenspiel zwischen richtigen Managemententscheidungen und richtiger Kommunikation. Was kann realistischerweise der Beitrag welches Stakeholders sein? Wen kann man für sich gewinnen, eventuell sogar als Multiplikator nutzen? Wo überfordert man einen Stakeholder? Welche Argumentation bietet sich an? – Alles das sind kommunikative Fragen, deren Antworten die Managemententscheidungen fundamental beeinflussen. Gerade Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in dieser Situation doppelt gefordert: als Leidtragende und als wesentliche Leistungsträger.

Zwischen Home-Office und Kurzarbeit – Wie mache ich Mitarbeiter zu Beteiligten?

Die Herausforderungen für die eigene Belegschaft im Arbeitsalltag sind vielfältig und treffen die Mitarbeitenden in unterschiedlichen Härten: Kurzarbeit, Präsenzpflicht, Home-Office, Kinderbetreuung. Hinzu kommt eine zunehmende und nicht zu unterschätzende psychische Belastung in Form von finanziellen Sorgen, fehlendem Kontakt zu den Mitmenschen oder auch sozialem Stress im eigenen Haushalt. Gerade jetzt ist es wichtig, der Belegschaft unterstützend zur Seite zu stehen und sie mitzunehmen. Zumal viele Krisen zeigen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Probleme sehr genau kennen und hierbei durchaus zur Ursachenanalyse beitragen können. Dieses Wissen zu aktivieren, gelingt aber nur dann, wenn man das eigene Personal zu Beteiligten macht. Hier steht die Unternehmenskommunikation in der zentralen Verantwortung: Wie sieht der Kommunikationsprozess der Beteiligung aus? Welche Ebenen sind eingebunden? Welche Fragen lassen sich mit welchen Kolleginnen und Kollegen klären? Wie müssen die Kommunikationswege angepasst werden?

Gerade auch dann, wenn ein Arbeitsplatzabbau zur Debatte steht, lassen sich solche Ängste nicht einfach „wegargumentieren“, sind sie doch zumindest für einen Teil der Belegschaft ganz real begründet. Die Unternehmensführung muss sich den direkten Zugang zu jedem Mitarbeiter sichern und Offenheit sowie Transparenz signalisieren. Ob durch den internen Newsletter, durch einen morgendlichen Video-Chat oder durch offene Gesprächskanäle für Fragen, Hinweise oder Diskussionen. Es spricht vieles für eine transparente Kommunikation, in der Probleme angesprochen und sachlich dargestellt, Chancen aufgezeigt, aber auch Risiken nicht verschwiegen werden. Es gilt allerdings zu beachten, dass Offenheit allein die Belegschaft schnell überfordern kann. Komplexe Zusammenhänge zwischen Finanzen, Personalentwicklung, Marktgeschehen und Innovationen sind aus Mangel an Informationen nicht für alle eindeutig. So können sich viele Unternehmensentscheidungen aus Sicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anders anhören, anfühlen und anders reflektiert werden, als dies vom Management gedacht war.

Gerade in existenziellen Krisen darf man nicht unterschätzen, dass interne Kommunikation immer auch externe Kommunikation ist. Wer allzu hastig und unüberlegt reagiert, verunsichert nicht nur seine Mitarbeitenden, sondern im gleißen Maß Kunden, Geschäftspartner und Lieferanten.

Beziehungsnetze aufbauen und Multiplikatoren gewinnen

Wichtige Entscheidungsprozesse und Vorhaben sollten auch in Zeiten des Social Distancings nicht zum Erliegen kommen. Dazu benötigt es den Rückhalt und die Kooperation aller beteiligten Geschäftspartner. Die zentralen Fragen, die sich hierbei stellen: Wie spreche ich meine Geschäftspartner, Banken, Shareholder und Lieferanten an? Wie binde ich sie effektiv in meinen Entscheidungsprozess ein? Welche Erwartungen stelle ich an einen ergebnisorientierten Dialog? Natürlich können externe Stakeholder in einem Krisenfall nicht direkt beteiligt werden, sie bleiben extern. Aber sie können eine wichtige Rolle spielen. Ein Unternehmen, das über keine Unterstützer in der Gesellschaft verfügt, wird schneller die Auswirkungen einer globalen Pandemie spüren als ein Unternehmen mit Fürsprechern. Darum müssen Geschäftsführungen rechtzeitig sicherstellen, dass sie über hinreichend belastbare Kontakte in die Gesellschaft hinein verfügen. Das heißt auch, mit kritischen Bürgerinitiativen und politischen Akteuren oder NGOs zu reden. Gerade in der Krise zeigt sich, dass das Sozialkapital eines Unternehmens auch einen ökonomischen Wert hat. Wer über gute Außenbeziehungen verfügt, kann Ruf und Standing für den eigenen Erhalt des Unternehmens gewinnbringend einsetzen.

Gerade jetzt müssen interne und externe Stakeholder langfristig und nachhaltig eingebunden werden, damit die aktuelle Situation nicht zu einem Vertrauensverlust führt. Eine gute Reputation, eine starke Employer Brand, eine loyale, offene Unternehmenskultur – all das lässt sich jetzt in unternehmerische Werte übersetzen. Unternehmen, die mit einer einheitlichen Sprache nach innen und außen kommunizieren, werden weit über Pandemien hinaus als integre Partner gegenüber Kunden, Dienstleistern, Kooperationspartnern und Medien wahrgenommen und gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Von Roland Gawlitta und Laura Landschof

5 Fehler, die Unternehmen bei der Kommunikation zum Thema Kurzarbeit vermeiden sollten

Mit der Entscheidung die Anforderungen für Kurzarbeitszeiten herabzusenken, hat die Bundesregierung vielen Unternehmen in der aktuellen Situation wichtigen wirtschaftlichen Spielraum verschafft. Bereits heute verzeichnen die Arbeitsagenturen einen Rekordanstieg von Anträgen auf Kurzarbeitergeld. Was aus unternehmerischer Sicht ein sinnvoller Schritt ist, muss nicht unbedingt als solcher von der Belegschaft verstanden werden. Vor dem Hintergrund der Unsicherheit vieler Beschäftigter sollte die Einführung von Kurzarbeit daher mit sozialem Fingerspitzengefühl und Transparenz umgesetzt werden.

Wir haben 5 kommunikative Fehler aufgeschrieben, mit denen Unternehmen ihre Belegschaft unnötig verunsichern und das Vertrauen in ihr Handeln gefährden.

 

  1. Schweigen | „Die Lage ist so unübersichtlich, dass wir unserer Belegschaft zunächst am besten gar nichts erzählen.“

 

Aus Arbeitgeberperspektive ist die Scheu einen Gehaltsverlust zu kommunizieren verständlicherweise groß. Der Belegschaft an einem Tag zu berichten, dass Gehälter sicher sind und innerhalb von Tagen dann doch Arbeitszeitkürzungen vorzustellen, zerstört jedoch das Vertrauen der Mitarbeiter in die Unternehmensführung, welches in den kommenden Wochen unbedingt benötigt wird.

Soweit die Theorie. Doch angesichts der Tatsache, dass viele Unternehmen in diesen Tagen nur auf Sicht fahren können und von den politischen Entscheidungen der nächsten Tage abhängig sind, gestaltet sich die Umsetzung einer vorausschauenden Planung und Kommunikation als schwierig. Daher ist es umso wichtiger, frühzeitig über die besonderen Umstände aufzuklären und immer dann für Klarheit zu sorgen, wenn die Lage neu bewertet werden kann oder sich die politischen bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern. Dabei sind Sprachregelungen für die Führungskräfte wichtig, denn sie stellen eine konsistente Kommunikation sicher und vermindern das Risiko von Missverständnissen oder Gerüchten.

All dies erfordert nicht nur maximale Transparenz auf Seiten des Managements, sondern führt auch dazu, dass Entscheidungen und Änderungen im unternehmerischen Handeln immer wieder neu legitimiert und kommuniziert werden müssen. Wenn der Belegschaft gegenüber nur das „Endergebnis“ mitgeteilt wird, ist inzwischen bereits viel Vertrauen verspielt worden.

 

  1. Lage unterschätzen | „Das wird schon...Die Belegschaft kann froh sein, überhaupt noch einen Job zu haben.“

 

Die Tatsache, Jobs im Unternehmen gerettet zu haben, entbindet nicht von der Verantwortung, Einschnitte für die Belegschaft nachvollziehbar und mit Empathie zu erklären. Für viele Arbeitnehmer bedeutet Kurzarbeit erhebliche wirtschaftliche Einschnitte und wird in vielen Fällen auch Existenzen bedrohen. Hinzu kommt, dass viele Branchen und eine neue Generation von Arbeitnehmern das erste Mal mit dem Thema Kurzarbeit in Kontakt kommen. Dieser Tatsache muss sich jeder Entscheidungsträger aktuell bewusst sein und sollte deshalb jeden Einzelnen im Unternehmen so gut es geht informieren und individuelle Herausforderungen besprechen.

Soweit so gut, allerdings kommt gegenwärtig erschwerend der Umstand hinzu, dass die meisten Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten und sich persönliche Gespräche mit Führungskräften und Personalreferenten auf ein Minimum reduzieren. Die Isolation im Homeoffice birgt bei ausbleibender Kommunikation des Managements die Gefahr, dass die Belegschaft externe, oft widersprüchliche Informationsquellen konsultiert und durch Schwarzmaler im Internet zusätzlich verunsichert wird.

In einer solchen Situation sollten Mitarbeiter keinen Anlass haben, offene Fragen im Internet zu recherchieren oder sogar einen rechtlichen Beistand einzuschalten. Daher sind Formate geboten, die frühzeitig einen horizontalen und vertikalen Austausch im Unternehmen ermöglichen, wie Team-Calls oder individuelle Gespräche zwischen Mitarbeitern und Führungskräften bzw. HR.

 

  1. Gottvertrauen | „Die Mitarbeiter vertrauen unserer Unternehmensführung, schon das Richtige zu tun.“

 

Ein existierendes gutes Verhältnis zwischen Führungsebene und Arbeitnehmern ist ein großer Bonus für jedes Unternehmen. Allerdings ist es ein denkbar schlechter Zeitpunkt, dieses auf die Probe zu stellen. Aktuell kommt es darauf an, zusammenzuhalten und gemeinsam neue Lösungen für das gemeinsame Arbeiten und das wirtschaftliche Überleben zu schmieden. Dieses Teamgefühl kann nur durch nachvollziehbare und transparente Entscheidungen der Unternehmensführung geschaffen werden.

Auch ein bestehendes Vertrauensverhältnis kann sich zurzeit schnell in Luft auflösen, wenn sich Arbeitnehmer übergangen fühlen. So geht dem Unternehmen Motivation verloren, die aktuell wichtiger ist denn je. Nicht nur Entscheider im Unternehmen, sondern auch Angestellte sind in Anbetracht der wirtschaftlichen Lage sehr nervös. Deshalb gilt: Die Belegschaft bei der Umsetzung Schritt für Schritt mitnehmen und Einschnitte immer transparent erläutern, zum Beispiel in Form regelmäßiger Mailings oder eines FAQ.  

 

  1. Große Worte | „Wir schaffen das, whatever it takes.“

 

„Wir schaffen das“ – ja, „whatever it takes“ – nein. In Krisenzeiten ist es wichtig, Mitarbeiter mit der Botschaft anzusprechen, dass Solidarität und Gemeinsinn wichtige Voraussetzung dafür sind, das Unternehmen gestärkt aus der Krise herauszuführen. Jedoch kann eine zu abstrakte oder plakative Kommunikation zur Verunsicherung beitragen, wenn unternehmerische Maßnahmen und Ziele nicht klar benannt und eingeordnet werden.

Arbeitnehmer sind nicht dazu bereit, alles hinzunehmen. Dem Betriebsrat kommt hierbei eine besondere Rolle zu, denn er ist nicht nur ein Kontrollgremium zur formalen Abknickung der Kurzarbeit, sondern hat auch kommunikative Funktionen. Vor allem bei Fragen der individuellen Einschränkung des Mitarbeiters und des unternehmerischen Zusammenhalts verfügt der Betriebsrat über ein Plus an Glaubwürdigkeit.

Dennoch darf sich das Management nicht darauf ausruhen und muss von Anfang an klarstellen, dass Kurzarbeit nur eine temporäre Lösung ist, die von weiteren Maßnahmen wie Steuerstundungen oder staatlichen Krediten flankiert wird. So wird der Eindruck vermieden, es komme bei der Bewältigung der Krise nur auf den Verzicht der Mitarbeiter an.

 

  1. Schwarz sehen | „Ab jetzt geht’s nur noch bergab!“

 

Last but not least geht es zwar darum, ehrlich mit der Situation umzugehen aber dabei nicht in Endzeitstimmung zu verfallen. Es braucht positive Impulse. Getreu dem Motto „Not macht erfinderisch“ sollte den Mitarbeitern eine Plattform geboten werden, um sich regelmäßig auszutauschen. Aber auch Ideen und Anregungen für Marketing, Weiterbildung oder gar die Anpassung des Geschäftsmodells entstehen gerade jetzt.

Ganz unabhängig von der aktuellen Krise im Umgang mit dem Coronavirus wird so den Mitarbeitern in Zeiten von Kurzarbeit die Möglichkeit geboten, sich selbst als Teil der Lösung und nicht als Teil des Problems zu begreifen. Dieses Selbstverständnis ist wichtig, damit das ganze Unternehmen aus der Krise lernt und vielleicht sogar einen Entwicklungsschritt nach vorne bestreitet.

Dialog und Beteiligung auf Distanz – wie kann das gehen?

Seit März 2020 haben Unternehmen und Organisationen überall in Deutschland aufgrund der Covid-19-Pandemie geschäftliche Aktivitäten und soziale Kontakte eingeschränkt. Eben noch haben wir intensiv Veranstaltungen, Workshops, Treffen und auch Beteiligungsformate geplant. Jetzt stehen wir vor der Herausforderung, diese Formate nicht im direkten, persönlichen Dialog umsetzen zu können. Dabei lautet die ausschlaggebende Frage nicht, ob Beteiligung, Information, Diskussion generell besser online oder offline erfolgen sollten. Der gesellschaftliche und politische Betrieb gehen weiter, wenngleich oftmals in angepasster Form. Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse kommen auch angesichts Covid-19 nicht zum Erliegen. Und gerade in diesen besonderen Zeiten gilt: Wichtige Fragestellungen, politische Anliegen und Vorhaben ohne Austausch einfach „durchzuziehen“ oder bis auf Weiteres ruhen zu lassen sind keine Optionen.

Wir setzen in der aktuellen Phase des Social Distancing wirkungsvolle Stakeholder-Dialoge und Beteiligungsformate mit Ihnen gemeinsam um. JK unterstützt Sie dabei, in der aktuellen Situation den Austausch mit Ihren relevanten Stakeholdern und damit die wichtige Pflege Ihres Beziehungskapitals aktiv und verantwortungsbewusst zu gestalten. Gerade jetzt gilt es, in Kontakt zu treten oder zu bleiben, wichtige Themen eben nicht zu vertagen, sondern diese aktiv voranzubringen und berechtigte Interessen zu vertreten. Hierfür steht eine Reihe technischer Möglichkeiten zur Verfügung, die es bestmöglich zu nutzen gilt.

Wir bieten Ihnen in Kooperation mit unserem erfahrenen und versierten Partner, der AMBION GmbH, eine erprobte und modulare Lösung für den professionellen digitalen Austausch und die Interaktion mit Ihren relevanten Stakeholder-Gruppen als gleichwertige Alternative zu persönlichen Meetings, Präsentationen, Workshops, Beteiligungsveranstaltungen oder Konferenzen.

Natürlich können Veranstaltungen, die auf persönliche Gespräche und Kontakt ausgerichtet sind, nicht immer einfach eins zu eins in die digitale Welt verlagert werden. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir Formate, die dem digitalen Rahmen entsprechen und mit Blick auf die Ziele, die Sie erreichen wollen, wirksam sind. Um online erfolgreich in den Dialog zu treten, steht eine Analyse am Anfang unserer Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was ist das Ziel einer Veranstaltung, eines Treffens oder Gesprächs? Wer soll angesprochen werden? Wie vertraulich ist die Runde? Die jeweilige Antwort definiert das angemessene Vorgehen für Ihre digitale Lösung. Dabei gibt es für jede Anforderung und jedes Gesprächsformat eine Vielzahl von Möglichkeiten:

 

Konferenz, Plenum, Podium oder Workshops

Hinsichtlich der Anzahl an Teilnehmenden gibt es technisch fast keine Grenzen, zwischen 10 und bis zu 20.000 Teilnehmer können problemlos informiert werden. Dialog-Intensität und Interaktivität bestimmen, mit wie vielen Personen ein Austausch zielführend und sinnvoll ist. Gastredner und Experten können von jedem Ort der Welt mit genug Bandbreite eingebunden werden, das gleiche gilt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Öffentliche oder geschlossene Veranstaltung

Sie bestimmen, ob Ihre Veranstaltung öffentlich zugänglich sein soll oder für ein ausgewähltes Publikum angeboten wird. Auch unterschiedliche Öffentlichkeiten in einer digitalen Konferenz sind möglich. Selbstverständlich werden bei unseren Lösungen die Vorgaben des Datenschutzes eingehalten - anders als dies bei den meisten kostenlosen webbasierten Anwendungen der Fall ist.

 

Aufzeichnung oder Live-Stream

Das ist keine Frage des Entweder-Oder, denn beides ist möglich, und das auch in Kombination. Zeichnen Sie Diskussionen und Impulse auf oder bieten Sie Ton und Bild im Live-Streaming an. Wofür immer Sie sich entscheiden, die Übertragung wird in jedem Fall optimiert für jede Art von Endgerät, vom Desktop über Tablet bis zum Smartphone.

 

Information oder Interaktion

Selbst wenn es „nur“ um eine anschauliche Übermittlung von Informationen geht, gelten online andere und nicht nur technisch bedingte Regeln für Darstellung und Kommunikation. Soll es darüber hinaus zu echter Interaktion kommen, sollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Video-Interaktion, im Chat, am Telefon oder über soziale Netzwerke die Möglichkeit bekommen, Fragen zu stellen, Hinweise zu geben oder Diskussionsbeiträge einzubringen, dann ist neben der richtigen Technik auch Moderations-Know-how gefragt. Lassen Sie das Publikum zu ausgewählten Fragen live abstimmen, Alternativen bewerten und Meinungsbilder abgeben. Durch die Anbindung eines Whiteboards stehen die Ergebnisse ebenso wie handschriftliche Dokumentationen sofort allen Teilnehmern zur Verfügung. Zudem können vertiefende Materialien direkt auf einer Plattform zum Downloadbereitgestellt werden.

 

Dies ist nur eine Auswahl von Anwendungen und Möglichkeiten der digitalen Kommunikation und Beteiligung, die wir aktuell und dauerhaft für Sie entwickeln und umsetzen. Bereits jetzt sind wir aktiv in der Konzeption und Anwendung digitaler Lösungen für und mit unseren Kunden. Sprechen Sie uns jederzeit an, gerne präsentieren wir Ihnen Beispiele und Erfahrungen am Telefon oder im Video-Chat.

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Corona-Information: Beratung durch JK jederzeit sichergestellt

Wir verfolgen die Entwicklung rund um das Corona-Virus bereits seit Wochen sehr genau und haben entsprechende Vorkehrungen getroffen, um unser Beratungsangebot auch in dieser für uns alle besonderen Situation aufrechterhalten zu können.

Unsere oberste Priorität ist es, weiterhin Beratung und Service auf höchstem Niveau zu bieten und die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu jeder Zeit zu gewährleisten.

Ab sofort arbeiten deshalb unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus. Dies sichert unsere Arbeitsfähigkeit und ist aufgrund unserer Arbeitsprozesse und der IT-Infrastruktur auch problemlos möglich. Unsere Home-Office-Regelung und die standortübergreifende Zusammenarbeit sind vielfach gelebte und erprobte Praxis in den Teams. Sie können Ihre Ansprechpartner wie gewohnt per E-Mail und telefonisch jederzeit erreichen.

Wir haben – alle miteinander – eine große Verantwortung. Für uns und unsere Familien ebenso wie für unsere Kunden. Mit diesem Schritt möchten wir die Gefahr einer Ansteckung und Weitergabe der Infektion so gering wie möglich halten. Zudem wollen wir unseren Beraterinnen und Beratern ermöglichen, für ihre Angehörigen da zu sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die selbst oder deren direkte Angehörige zu einer Risikogruppe gehören, haben wir aus Fürsorgegründen jegliche Reisetätigkeit und Terminteilnahmen untersagt.

Für unsere gemeinsamen Termine, Meetings und Workshops stehen virtuelle Plattformen zur Verfügung. Insbesondere haben wir ein Streaming-Studio eingerichtet, um beispielsweise Experteninterviews aufzeichnen oder interaktive Workshopformate durchführen zu können.

Unser Angebot und unsere Leidenschaft ist es, bei kommunikativen Herausforderungen zu beraten. In einer solchen befinden wir uns zweifelsohne. Wir möchten zwei ausgewählte Bereiche nennen, in denen wir unsere Kunden – gerade jetzt – gerne unterstützen:

  1. Wir bieten in Kooperation mit einem erfahrenen Dienstleister digitale und interaktive Alternativen für vertrauliche Einzelgespräche, Treffen mit wichtigen Meinungsführern, Parlamentarische Frühstücke, Podiumsdiskussionen und Beteiligungsformate. Die ersten dieser Formate sind bereits in der Vorbereitung. Unser Partner verfügt über eine entsprechende Plattform und hat diese Formate bereits in der Vergangenheit mehrfach erfolgreich umgesetzt.
  2. Wir gestalten gemeinsam mit Ihnen eine an die Situation angepasste interne Kommunikation, die Orientierung in der zuweilen sogar widersprüchlichen Nachrichtenlage gibt und den Zusammenhalt auch bei räumlicher Distanz stärkt. Wir sammeln aktuell bei verschiedenen Mandaten relevante Erfahrungen, die wir gerne mit Ihnen teilen.

Sprechen Sie uns jederzeit an und kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.

Mit den besten Grüßen vom gesamten JK-Team

Vera Grote, Denis Kapinos, Heiko Kretschmer, Thorsten Plath und Geraldine Schroeder

Großer Schritt Richtung Beratung der Zukunft

JK erweitert Gesellschafterboard durch Mitarbeiterbeteiligung

Seit fast zwanzig Jahren im Markt, eigentümergeführt, jetzt mit erweitertem Partnermodell: Johanssen + Kretschmer geht den nächsten Schritt und erweitert den Kreis der Gesellschafter. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Mitgesellschafters Matthias Bischof freut sich Gründer und Geschäftsführer Heiko Kretschmer auf die Zusammenarbeit mit den neuen Gesellschaftern: die Partner Vera Grote und Thorsten Plath, Finance Manager Denis Kapinos und Geschäftsführerin Geraldine Schroeder. Als Kaufmännischer Geschäftsführer neu hinzu kommt Dr. Stefan Klessmann, bisher Kaufmännischer Leiter bei JK.

Heiko Kretschmer: „Unternehmerische Mitverantwortung von Kolleginnen und Kollegen mit möglichst breiter Expertise ist für uns das Modell der Zukunft. Und auch unternehmensstrategisch werden wir diesen Schub auf Gesellschafterebene nutzen. Gerade für unsere Kernthemen der wichtigsten gesellschaftlichen Transformationen, Energie- und Klimawende, Digitalisierung der Arbeitswelt und Veränderungen unserer demokratischen Institutionen, ist unsere Erfahrungsvielfalt erfolgsentscheidend.“

Thorsten Plath, Leiter des Frankfurter Standorts von JK: „Persönliche, Partner gesteuerte Strategieberatung ist unser Credo. Meine Kollegen und ich werden diese JK-DNA mit unseren Erfahrungen weiter ergänzen. Wir sind stolz darauf, eben keine Beratungsware von der Stange zu bieten, sondern individuelle, fundierte Methoden und Prozesse. Und zwar für Unternehmen und Institutionen, die die Beziehungen zu ihren wichtigen Anspruchsgruppen langfristig gestalten wollen. Damit sichern wir erfolgreich Akzeptanz.“

Im Bild die JK Gesellschafter von links nach rechts: Thorsten Plath, Heiko Kretschmer, Geraldine Schroeder, Vera Grote, Denis Kapinos.